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Meal Prep ist neuerdings – zumindest in der Fitnessbranche – wieder ein großes Thema und man findet in den sozialen Medien zahlreiche Meal Prep Rezepte und Kochbücher. Was ist das Meal Prep und wozu ist es gut? Würde ich meine Mama das fragen, würde sie mir auf die Fragen vermutlich mit den Schlagwörtern Vorkochen und Zeitersparnis begegnen.

Die Abkürzung Meal Prep kommt aus dem Englischen und meint vollständig ausgeschrieben Meal preparation und beschreibt das Vorbereiten von Mahlzeiten. Die fertigen Mahlzeiten können entweder in einem luftverschlossenen Gefäß im Kühlschrank oder eingefroren aufbewahrt und dann bei Bedarf aus dem Gefrierfach gezogen werden. Wenn die Gerichte nicht eingefroren werden sind diese etwa 3-5 Tage im Kühlschrank haltbar. Das hängt natürlich von den verwendeten Zutaten ab und Veganer haben hier den Vorteil, dass keine tierischen Produkte enthalten sind. Einerseits kann die Mahlzeit schon zum Verzehr zubereitet, andererseits teilweise zubereitet werden, sodass noch frische Zutaten vor dem Verzehr hinzugefügt werden. Es gibt Meal Preper, die bereiten ihr Essen für eine ganze Woche vor. Es bietet sich natürlich auch an, einzelne Tage oder Mahlzeiten vorzukochen, auch das ist eine Art des Meal Prepens. Idealerweise wählt man sich hierfür feste Tage, an denen man die Mahlzeiten vorkocht (zum Beispiel den Sonntagnachmittag).

Du merkst schon: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten des Meal Prepens. Welche Vorteile dir das Meal Prep bietet, möchte ich dir nun aufzeigen. Im nächsten Blogbeitrag wird es dann darum gehen, welche Lebensmittel für das Meal Prep geeignet sind, und welche Ausstattung sinnvoll ist.

#1. ZEITERSPARNIS

Ich habe keine Zeit frisch und gesund zu kochen. Diese Ausrede gibt es für das Meal Prepen nicht, da dir diese Art und Weise des Vorkochens sogar Zeit beschafft. Wenn du dir an zwei Nachmittagen etwas Zeit zum Vorkochen nimmst, dann hast du an den anderen Tagen Ruhe: Sei es beim Frühstück, Mittagessen oder Abendessen. Du ziehst deine Lunchbox aus dem Kühlschrank und gut ist.  Das täglich Einkaufen und Kochen bzw. Vorbereiten ist dann Geschichte.

#2. GELDERSPARNIS

Auch dein Geldbeutel wird es dir danken, wenn du nicht ständig einkaufen gehst, sondern dir einen Plan zu den Mahlzeiten machst und ganz gezielt einkaufen gehst. Vielleicht geht es dir wie mir und du wirst gerne beim Einkaufen dazu verleitet Schnickschnack, so wie ich das nenne, einzukaufen. Je weniger ich einkaufen gehe, desto weniger unnötige Dinge und Kalorien kann ich einkaufen.

#3.KEIN UNGESUNDER SCHMICKSCHNACK

Wo wir schon beim Thema Schnickschnack sind, verringerst du mit dem Meal Prep die Möglichkeiten ungesunden Schnickschnack zu kaufen und zu essen. Wenn es nach einem langen Arbeitstag schnell gehen muss und du abends noch etwas Warmes essen möchtest, dann ist es sinnvoller, deine Lunchbox aus dem Kühlschrank zu ziehen, als mit knurrendem Magen zu ungesunden Alternativen zu greifen. Schnickschnack ist leider nicht immer die beste Wahl.

# 4 DU BIST WAS DU ISST

Wenn du vorkochst, dann weißt du auch, was in deinen Mahlzeiten enthalten ist. Besonders für Menschen mit Intoleranzen oder für Menschen, die nach einer bestimmten Ernährungsweise (vegetarisch, low carb, vegan…) leben, ist das ganz wichtig. Du wirst dich gesünder und bewusster ernähren und etwas für deine Gesundheit machen.